MRT bei Dr. Helga Rödler in Mödling

Die MRT Untersuchung kann bei einer Vielzahl an Erkrankungen an verschiedenen Körperstellen bei der Diagnose behilflich sein. Bevor die Untersuchung in unserer Praxis in Mödling stattfindet, beraten wir Sie gerne über eventuelle Kontraindikationen, erklären Ihnen die genaue Vorgehensweise und beantworten Ihre Fragen.

Wir stehen in Kooperation mit dem Diagnosezentrum Mödling.

Was kann mit Hilfe des MRT untersucht werden?

Mit einem MRT können Kopf, Rückenmark, Gesicht und Hals, Gelenke und Extremitäten, Wirbelsäule, Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Nieren, weibliche und männliche Beckenorgane, Gefäße und Mamma (Brust) untersucht werden. Beim MRT handelt es sich um ein bildgebendes Schnittbildverfahren zur detaillierten kontrastreichen Darstellung von Organen und Gewebe. Beim MRT entsteht keine Strahlenbelastung, außerdem können die einzelnen Gewebearten der untersuchten Region besser unterschieden werden als bei anderen Untersuchungsverfahren. Die Untersuchung selbst dauert etwa 15 bis 30 Minuten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Unser leistungsstarker Ganzkörperscanner liefert eine hervorragende Bildqualität. Ein besonders Extra ist eine breite und lichtdurchflutete Öffnung. Sie werden möglichst bequem auf den Untersuchungstisch gelegt und je nach Untersuchungsregion kopfwärts oder fußwärts in die Röhre gefahren. Während der Untersuchung erzeugt das Gerät periodisch wiederkehrende Geräusche, welche durch die unterschiedlichen Untersuchungssequenzen erzeugt werden. Sie bekommen von uns einen Kopfhörer mit ruhiger Musik, damit dies möglichst angenehm vonstatten geht. Für die Qualität der Untersuchung ist es besonders wichtig, dass Sie während der gesamten Zeit absolut ruhig im Gerät liegen, denn jede Bewegung verursacht Bildstörungen, die eine Wiederholung der Untersuchung notwendig machen. Sie werden während der gesamten Untersuchung über eine Gegensprechanlage und eine Videokamera beobachtet. Außerdem bekommen Sie eine Art Notfallglocke in die Hand, die Sie bei Bedarf betätigen können.

Was muss beachtet werden? Kontraindikationen der MRT Untersuchung

Metallische Fremdkörper können eine Kontraindikationen für die Durchführung einer MRT-Untersuchung darstellen, insbesondere wenn sie sich in der Nähe von Gehirn und Rückenmark befinden. Eine absolute Kontraindikation sind implantierte Herzschrittmacher. Herzklappenprothesen stellen meistens keine Kontraindikation dar – gerne informieren wir Sie individuell. Bei implantierten Insulin- und Schmerzpumpen sollte die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die MR-Tauglichkeit eingeholt werden. Orthopädische und unfallchirurgische Implantate, Prothesen, Osteosynthesematerial, Schrauben und Nägel stellen keine Kontraindikation dar. Gefäßklipps, Gefäßstents und Embolisationscoils stellen keine Kontraindikation zur MRT-Untersuchung dar, Cerebrale Shunts müssen nach der Untersuchung neu eingestellt werden. Tätowierungen und Permanent Make-up stellen meist kein Problem dar. Wenn sie Eisenoxid beinhalten können sie Erwärmungen verursachen, genauso wie auch Medizinpflaster. Während der Schwangerschaft ist eine MRT Untersuchung möglich, da Sie keiner Strahlenbelastung ausgesetzt sind. Wenn Sie stillen, sollten Sie 24 Stunden damit pausieren. Bei Niereninsuffizienz und MR Kontrastmittelgabe ist die Applikation von Kontrastmitteln nur bei strenger Indikation möglich. Wenn Sie Dialyse-Patient sind, sollte der MRT Termin vor der nächsten Dialyse stattfinden.